Note „MANGELHAFT“ für Butter

Quelle: Bernd Sterzel / Pixelio
Quelle: Bernd Sterzel / Pixelio

Jeder Bundesbürger ißt jährlich 6 kg Butter. Die Stiftung Warentest hat das beliebte Streichfett nun genauer unter die Lupe genommen und erschreckendes festgestellt. Bei der Untersuchung wurden 33 verschiedene Butter ohne Salz getestet und jede vierte Butter enthielt zu viele Keime. In sechs Produkten konnten sogar coliforme Keime nachgewiesen werden. Dies deutet auf unzureichende Hygiene bei der Herstellung. Weitere unerwünschte Bestandteile waren beispielsweise Pflanzenschutz- und Reinigungsmittel. Milchsäurebakterien, die für jede Butter nötig u. wichtig sind,  waren allerdings nicht immer enthalten. Acht der getesteten Butter erhielten die Note „mangelhaft“, es waren vier Bioprodukte darunter. Es wurde auch deutlich, dass der Preis nichts über die Qualität der Butter aussagt, „gute Butter“ gibt es bereits ab 87 Cent pro Stück.

Hier geht´s zum Test.

Neue Krebstherapie lässt hoffen

Zwei Würzburger Forscher haben in Zusammenarbeit mit der Münchner Biotech Firma Micromet AG weltweit zum ersten Mal einen neuen Antikörper zur Krebsbehandlung getestet. Das Antikörpermolekül macht  Krebszellen für das Immunsystem sichtbar. Bereits die ersten Ergebnisse dieser Studie, an der 38 Patienten teilnahmen, haben ergeben, dass die max. Dosierung des Antikörpers bei allen Teilnehmern zu einer Rückbildung der Krebserkrankung geführt hat. Bei drei Betroffenen hat sich die Erkrankung sogar vollständig zurückgebildet. Es werden noch weitere sechs Medikamente gegen akute Leukämie, Magenkrebs sowie Lungen- und Darmkrebs erprobt.

Die aufwendigen Untersuchungsreihen, für die sogar der Aufbau einer Spezialeinheit nötig war, haben sich gelohnt und vielleicht kann schon bald auf diese Art und Weise vielen Menschen im Kampf gegen den Krebs geholfen werden.

Quelle: Radio Gong, BR online